Idee 22
Die Halle in mehrere Richtungen öffnen
Diese Idee ist Teil einer Serie von drei Vorschlägen zur Markthalle. Drei ergänzende Ideen, die alle dasselbe Ziel verfolgen: die Halle besser zu nutzen und sie zu einem lebendigeren, klarer strukturierten und stärker in den Markt integrierten Ort zu machen.
Heute geht es weiter mit Idee 22 – einem Vorschlag, die Halle in mehrere Richtungen zu öffnen und sie vom Rand in die Mitte des Marktes zu rücken.
Die Halle in mehrere Richtungen öffnen – vom Rand ins Zentrum
Aktuell ist die Halle nur auf einer Seite zum Markt hin geöffnet.
Unser Vorschlag: Auch in den anderen Außenwänden sollten Öffnungen, Türen oder Durchgänge entstehen.
So wäre die Halle künftig nicht mehr nur in eine Richtung geöffnet, sondern in mehrere.
Das hätte mehrere Vorteile:
- Der Bereich hinter der Halle würde Teil des Marktes.
Zonen, die heute wie Hinterhöfe, Lagerecken oder vergessene Nischen wirken, würden zu lebendigen, saubereren, attraktiveren Marktflächen. - Die Halle würde vom Rand ins Zentrum rücken.
Sie wäre nicht mehr nur ein Gebäude “am Rand”, sondern ein echter Mittelpunkt – ein Ort, der verbindet statt zu trennen. - Die Händler*innen würden profitieren.
Stände und Läden, die heute eher „hinten“ liegen, wären plötzlich mitten im Geschehen – mit mehr Laufkundschaft, besserer Sichtbarkeit und mehr Leben. - Der Markt würde größer, offener und einladender.
Die Wege würden flüssiger, die Orientierung natürlicher. Besucher*innen könnten von mehreren Seiten eintreten, durchgehen, mehr entdecken – und länger bleiben.
Denkbar wäre auch, dass einzelne Stände im Innenbereich ein Stück nach außen rücken und sich öffnen. Innen und Außen würden sich so verbinden – die Halle würde zu einem lebendigen Durchgangsort, nicht zu einem geschlossenen Raum.
Gemeinsam gestalten – gemeinsam profitieren
Wie bei allen Ideen gilt: Dieses Projekt sollte nicht von wenigen entwickelt werden, sondern gemeinsam.
Deshalb ist es wichtig, neben den Markthändler*innen auch die festen Geschäfte rund um den Markt einzubeziehen. Sie sind ebenfalls Teil des Marktlebens und wären von dieser Veränderung direkt betroffen – positiv, aber auch organisatorisch.
Ziel ist eine Lösung:
- gemeinsam diskutieren,
- gemeinsam tragen,
- und gemeinsam umsetzen,
damit am Ende alle profitieren: die Händler*innen, die lokalen Geschäfte, die Besucher*innen – und ganz Montalivet.
So könnte die Halle endlich das werden, was sie sein sollte: das lebendige Herz des größten Markts im Médoc.